Doch die Branche steckt in einem schnelllebigen Kreislauf aus saisonalen Produktneuheiten und trendgetriebenen Designs fest.

Materialien unter neuen Namen, asymmetrische Designs, kontrastfarbene Reissverschlüsse und saisonale Farben? Das ist Marketing, kein Fortschritt.

Deshalb gehen wir einen anderen Weg. Wir nehmen uns Zeit, bevor wir ein Kleidungsstück auf den Markt bringen. Und wenn es einmal erhältlich ist, verändern wir das Design nur dann, wenn wir es tatsächlich verbessern können.

Klingt nach einer typischen Marketingfloskel? Vielleicht. Doch wenn du diesen Winter eine Shell-Jacke einer traditionellen Outdoor-Marke kaufst, lag das Design dafür bereits vor zwei Jahren auf dem Zeichentisch und wurde letztes Jahr auf Fachmessen präsentiert.

Wenn du nach dem nächsten Winter Feedback zu deiner Jacke gibst, betrifft das bereits ein drei Jahre altes Produkt, das längst aus dem Sortiment genommen wurde.

Und was aus unserer Sicht noch schlimmer ist: Diese Jacke wurde bewusst so gestaltet, dass sie «neu» aussieht. Mit zusätzlichen Details, technischen Besonderheiten und auffälligen Farbkombinationen. Das ist geplante Veralterung, bei der Mode über Funktion steht – und damit das genaue Gegenteil von Zeitlosigkeit.

Wir machen es anders.

Wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen.

Da keine Einzelhändler auf unsere «neue Kollektion» warten, müssen wir unsere Produktentwicklung nicht an saisonale Termine anpassen.

Wir erstellen Entwürfe, wählen Materialien aus, führen Tests durch und entwickeln Prototypen, die wir direkt vor unserer Haustür auf die Probe stellen: in den Bergen Nordskandinaviens. Ein ziemlich ungemütlicher Ort, um eine Jacke zu testen. Aber ein hervorragender, um herauszufinden, ob sie wirklich funktioniert.

Wir verwenden die Materialien, von denen wir überzeugt sind.

Ohne Distributoren und Einzelhändler können wir mehr in unsere Produkte investieren.

Wir setzen auf die besten Membranen am Markt – atmungsaktiv, strapazierfähig und geräuscharm. Auf Daunen mit einer Bauschkraft, die viele andere Marken nicht anbieten können.

Manchmal sind wir sogar selbst diejenigen, die neue Technologien auf den Markt bringen: Wir waren die Ersten, die Aerogel als aktive Isolierung eingesetzt haben, und die Ersten, die nahtlose Stretch-Daunenbekleidung auf den Markt gebracht haben.

Besonders viel Aufmerksamkeit widmen wir auch den Details, die niemand sieht: der Nahtkonstruktion, den Verstärkungen und der Laminierung.

Details, die den meisten Menschen kaum auffallen, deren hochwertige Umsetzung aber aufwendig und kostspielig ist.

„Wir konnten Produkte über Jahre hinweg im Sortiment behalten und sie nur dann weiterentwickeln, wenn wir tatsächlich eine Möglichkeit fanden, sie zu verbessern.“

−25 °C in der Testkammer des Toray Technorama GIII Advanced Textiles Development Center in Otsu, Shiga, Japan.

Unser Design ist minimalistisch, klar und funktional.

Dass wir aus Schweden kommen, spielt dabei sicher eine Rolle. Vor allem aber geht es uns um zeitloses Design. Wir nennen diesen Ansatz reduktives Design: Wir reduzieren bewusst die Anzahl sichtbarer Designelemente an einem Kleidungsstück. Denn genau die Details, die ein Produkt auf den ersten Blick besonders spannend machen, lassen es oft auch schneller veraltet wirken.

Dann kommt die Markteinführung. Zu diesem Zeitpunkt ist das Produkt das Beste, was wir entwickeln konnten. Manchmal gelingt uns das besonders gut: Die Entwicklung unseres Merino Baselayers dauerte drei Jahre – und er ging als Testsieger im Outside Magazine hervor.

Manchmal liegen wir aber auch daneben. Dann behalten wir das Produkt so lange bei, bis wir eine wirklich bessere Lösung gefunden haben.

Irgendwann ist es Zeit für eine Weiterentwicklung. Der Anstoss dafür kommt in der Regel aus einer von zwei Richtungen.

Entweder sprechen unsere eigenen Leute – Mitarbeitende, Athleten und Markenbotschafter – immer wieder denselben Punkt an, oder unser Kundenservice erkennt ein wiederkehrendes Problem statt einzelner, zufälliger Rückmeldungen. Da unser Kundenservice-Team selbst Ski fährt, weiss es genau, worauf es ankommt und wann Handlungsbedarf besteht.

Oder wir entdecken ein neues Material, eine neue Fertigungstechnik oder entwickeln selbst eine bessere Lösung.

Doch jede Veränderung muss im praktischen Einsatz einen messbaren Unterschied machen.

Ob Strapazierfähigkeit, Atmungsaktivität, Tragegefühl oder Wärme-Gewichts-Verhältnis: Eine Verbesserung muss so relevant sein, dass sich die Überarbeitung des gesamten Produkts lohnt.

Ein neues recyceltes Material kann ein guter Grund sein, diesen Prozess anzustossen. Wenn es jedoch nicht die gewünschte Leistung bringt oder nicht ausreichend strapazierfähig ist, kommt es für uns nicht infrage.

Ein Beispiel aus der Praxis: Wir haben den Ultralight Down Hood 2015 entwickelt und sechs Jahre lang unverändert angeboten.

2021 folgte die Version 2.0: mit einem zu 100 % recycelten japanischen Obermaterial, das strapazierfähiger ist und sich angenehmer anfühlt. Dazu kamen mehr Daunen für eine höhere Wärmeleistung sowie eine etwas weitere und längere Passform.

Dasselbe Konzept, dieselben Farben, dieselbe Funktion innerhalb des Bekleidungssystems – nur besser.

Was wir allerdings nicht können:

Wir investieren enorm viel Zeit und Mühe in die Haptik unserer Materialien. Doch wie sich ein Stoff tatsächlich anfühlt, lässt sich auf einem Bildschirm nicht vermitteln. Du musst uns zunächst vertrauen und dich später selbst davon überzeugen.

Oder du vertraust auf das Urteil anderer.

Elf Jahre nach seiner Markteinführung wurde der Ultralight Down Hood vom Backcountry Magazine bereits zweimal mit dem Editors' Choice Award ausgezeichnet – 2025 und 2026. Und der Ausrüstungsredakteur des Powder Magazine bezeichnete ihn als «vielleicht die beste Daunenjacke, die ich bisher gefunden habe».

Wenn du also auf der Suche nach einer neuen Daunenjacke bist, wirst du bei uns vielleicht nicht fündig.

Wenn du aber eine wirklich gute Daunenjacke suchst, haben wir möglicherweise gleich mehrere Optionen für dich.